INFOS ZU ERWIN HINRICHS (1904 - 1962)
Er zählt zu den bedeutenden Spät-Expressionisten der
schleswig-holsteinischen Malerei; seine Stellung in der
schleswig-holsteinischen Kunstgeschichte ist unbestritten.
Erwin Hinrichs verbrachte seine Kindheit und Jugend in seiner Geburtsstadt Schleswig. Nach dem Abitur 1924 lebte Erwin Hinrichs in München und Berlin, wo ihn nach der Machtübernahme das Dekret der „Entarteten Kunst“ traf.
Er war Mitbegründer der neuen Gruppe 52 und fand zunehmende Anerkennung, die Ihn aber nicht in der Lage existentieller Absicherung setzen konnte. So nahm Hinrichs 1953 die Möglichkeit der Anstellung als Kunsterzieher und Zeichenlehrer an der freien Waldorfschule in Rendsburg an und begann, sich mit der Philosophie Rudolf Steiners und der Farbenlehre Goethes auseinanderzusetzen.
Eines seiner großen Vorbilder war Emil Nolde, ganz besonders was die stimmungsvolle Darstellung der schleswig- holsteinischen Landschaft betrifft. Ab 1953 widmet er sich überwiegend dem Aquarell. Gerade im Wechsel, im Experimentellen, das sich auch in seinem Spätwerk fortsetzt, liegt Hinrichs’ Stärke. Dabei hielt er sich zeitlebens aus den Kreisen der Gesellschaft heraus und verfolgte seinen eigenen künstlerischen Weg. Erwin Hinrichs starb am 13. April 1962 in Rendsburg.
Das Hotel Waldschlößchen ermöglichte durch sein Sponsoring, daß die Stadt Schleswig den Nachlaß Erwin Hinrichs erwarb und im Städtischen Museum ausstellt. Einige seiner Bilder finden sich in dieser Bar und im Restaurant des Hotels.
Erwin Hinrichs verbrachte seine Kindheit und Jugend in seiner Geburtsstadt Schleswig. Nach dem Abitur 1924 lebte Erwin Hinrichs in München und Berlin, wo ihn nach der Machtübernahme das Dekret der „Entarteten Kunst“ traf.
Er war Mitbegründer der neuen Gruppe 52 und fand zunehmende Anerkennung, die Ihn aber nicht in der Lage existentieller Absicherung setzen konnte. So nahm Hinrichs 1953 die Möglichkeit der Anstellung als Kunsterzieher und Zeichenlehrer an der freien Waldorfschule in Rendsburg an und begann, sich mit der Philosophie Rudolf Steiners und der Farbenlehre Goethes auseinanderzusetzen.
Eines seiner großen Vorbilder war Emil Nolde, ganz besonders was die stimmungsvolle Darstellung der schleswig- holsteinischen Landschaft betrifft. Ab 1953 widmet er sich überwiegend dem Aquarell. Gerade im Wechsel, im Experimentellen, das sich auch in seinem Spätwerk fortsetzt, liegt Hinrichs’ Stärke. Dabei hielt er sich zeitlebens aus den Kreisen der Gesellschaft heraus und verfolgte seinen eigenen künstlerischen Weg. Erwin Hinrichs starb am 13. April 1962 in Rendsburg.
Das Hotel Waldschlößchen ermöglichte durch sein Sponsoring, daß die Stadt Schleswig den Nachlaß Erwin Hinrichs erwarb und im Städtischen Museum ausstellt. Einige seiner Bilder finden sich in dieser Bar und im Restaurant des Hotels.






